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TUMlive-Videokonferenzen im Deutschen Museum

Angebot für Schulklassen

Zu sehen, an welchen Orten und woran Wissenschaftler arbeiten, kann eine spannende Erfahrung sein. Für Schulklassen sind die räumlich oft beengten Labore aber nur selten zugänglich und auch die Möglichkeit, mit den Forschern direkt in Kontakt zu treten, ergibt sich kaum spontan. Einen Ausweg bieten die TUMlive-Videokonferenzen: Die Schülerinnen und Schüler kommen ins Deutsche Museum, in das große Veranstaltungsforum der neuen Ausstellung  Zentrum Neue Technologien. Dort werden sie per Live-Schaltung mit Forschern in einem Labor der TU München verbunden. Die Videokonferenzen haben ein weites Themenspektrum, z.B. in den Schwerpunkten Physik, Robotik, Biochemie oder Nanowissenschaft. Anders als im Fernsehen können die Schulklassen dabei nicht nur live verfolgen, wie Experimente im Labor ablaufen, sondern auch Fragen an die Wissenschaftler richten. Fragen können sie alles, was sie interessiert: Zu den Experimenten selbst, dazu, wie jemand Wissenschaftler/in wird oder was die Forscher an ihrer Arbeit besonders fasziniert. Auf diese Weise können drei Aspekte kombiniert werden: Ein Besuch der Ausstellungen im Museum, das Erleben einer Multimediatechnik und vor allem die Begegnung mit Wissenschaftlern, durch welche die Schülerinnen und Schüler den Forschungsprozess und das Berufsfeld näher kennen lernen können.

Anmeldung und weitere Informationen:
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Bitte beachten: Eine Anmeldung ist nur über die hier angegebene E-mail-Adresse, aber nicht über die Kursanmeldung des TUMlab möglich!

Kosten: Museumseintritt, Begleitpersonen i.d.R. frei, nähere Informationen s. hier

Angesprochene Fachrichtungen: je nach Konferenzthema, z.B. Physik, Informatik, Chemie, Ethik, Robotik

Telefonische Auskunft:
Miriam Voß
Tel.: 089/2179-486
Mobil: 0162/2954896


 

Viele Getränke und ein Krimi – Massenspektrometrische Analyse von Inhaltsstoffen

Do, 15. Juli 2010, 10 Uhr

Ab Jahrgangsstufe 9, Schwerpunkt Analytik

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Foto: Romy Scheerle, Competence Pool/TU München

CSI, FBI und die GSG9 lösen im Fernsehen regelmäßig die spektakulärsten Kriminalfälle mit der Massenspektrometrie. Aber leider wird in den Fernsehserien die Wahrheit der Analysen manchmal etwas verdreht.

Dr. Thomas Letzel vom
Competence Pool Weihenstephan der TU München zeigt in seiner Vorführung, wie die Realität eines massenspektrometrischen Labors aussieht.
Nicht weniger spektakulär aber halt doch etwas anders.
Auch hier gilt es einen Fall zu lösen, wobei es keinen Mord aufzuklären gibt. In seinem Krimi spielen Getränke eine große Rolle und werden teilweise real während der Vorführung analysiert.

Im Laufe der Vorführung werden die ‚Labor-Gäste’ lernen wie die Analyse von Inhaltsstoffen von unterschiedlichen Getränken und deren Identifizierung mittels chromatographischer und massenspektrometrischer Techniken funktioniert. Mit diesem Wissen wird man zukünftig nicht nur viele kleine und falsche ‚Tricks’ im Fernsehen sofort erkennen und erklären können, sondern wird auch einen Eindruck von der Lebensmittelanalytik bekommen haben.
 

 

 

 

Bereits stattgefunden:

Therapie mit kleinsten Teilchen - Nanomedizin aus dem Forscherlabor

Di, 20. April, 13.30 Uhr

Ab Jahrgangsstufe 9, Schwerpunkt Nanowissenschaft

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Labor im Klinikum rechts der Isar (Foto: TU München/Miriam Voß)

Referent: PD Dr. Christian Plank, TU München/Klinikum rechts der Isar

Die Videokonferenz findet statt im Rahmen des Nanotags "Time for nano" zum Thema: Die Optimierung des menschlichen Körpers. 

Der Nanotag findet von 9.30 - 14.30 Uhr statt und beinhaltet Vorträge, Diskussionen und Führungen. Angesprochen werden Schulklassen der Mittel- und Oberstufe.

 

 

 

 

 

 

Kooperation zwischen Mensch und Roboter

- das Robotik-Labor des Exzellenzclusters CoTeSys

Do, 1. Juli 2010, 10 Uhr

ab Jahrgangsstufe 7, Schwerpunkt Robotik

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Foto/Copyright: CoTeSys/Lorenz
Wie arbeiten Roboter und Menschen zusammen? Diese Frage beschäftigt Forscher des Exzellenzclusters Cognition for Technical Systems (CoTeSys). Dabei kann das, was bei Menschen untereinander sehr leicht erscheint, deutlich schwieriger sein, wenn einzelne oder mehrere Personen mit einem Roboter kooperieren sollen. Ein wichtiger Aspekt  - auch im Hinblick auf Serviceroboter, die später zum Beispiel im Haushalt helfen sollen - ist das Greifen und Übergeben von Gegenständen. Wie koordinieren sich Mensch und Roboter, wenn sie gemeinsam einen Gegenstand bewegen? Oder im direkten Kontakt zusammenarbeiten sollen? Um Roboter zu entwickeln, die dies gut beherrschen, reichen Ingenieure alleine nicht aus. Wie Psychologen und Ingenieure das Zusammenspiel von Mensch und Roboter erforschen und optimieren, zeigt der Blick ins CoTeSys Robotik-Labor.

 

 
 

Forschungsneutronenquelle Heinz-Maier-Leibnitz

Mi, 07. Juli 2010, 9.45 Uhr

Ab Jahrgangsstufe 9, Schwerpunkt Physik/Magnetismus

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Neutronenleiterhalle FRM II

Diese Videokonferenz ist eine besondere Chance für Schüler/innen unter 16 Jahren, die normalerweise keinen Zutritt zum Reaktor haben, die Forschung an der Neutronenquelle (FRM II) dennoch direkt zu erleben.

Etwa zu der Frage: Wie lässt sich Magnetismus mit Neutronenstrahlen erforschen? Magnetische Materialien spielen im täglichen Leben, z.B. in Motoren, Sensoren oder bei der Datenspeicherung eine große Rolle. Im Zuge der fortschreitenden Miniaturisierung elektronischer Bauelemente ist es sehr wichtig, magnetische Strukturen auf einer atomaren Längenskala zu untersuchen. Neutronen sind dazu ideal geeignet, da sie ungeladen sind und deshalb problemlos in die meisten Materialien eindringen können. Wegen ihres magnetischen Moments verhalten sich die Neutronen wie kleine Stabmagnete, die von den magnetischen Momenten in magnetischen Materialen stark abgelenkt werden. Aus dem Streubild der Neutronen kann auf die magnetische Struktur zurückgeschlossen werden.

Wir werden zeigen, wie ein Experiment mit Neutronenstrahlen ausgeführt wird, angefangen von der Herstellung der Kristalle, deren Montage in einer Kühlmaschine und schlussendlich dem Streuexperiment an der Beamline MIRA am FRM II.

Last Updated ( Donnerstag, 29 Juli 2010 )
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